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Boeing-Krise bremst Ryanair noch stärker aus

27.01.2025
um 07:59 Uhr

DUBLIN (dpa-AFX) - Die Probleme des Flugzeugbauers Boeing durchkreuzen die Geschäftspläne des Billigfliegers Ryanair noch stärker als gedacht. Weil Boeing nicht genügend Flugzeuge liefern kann, dürfte die Zahl der Passagiere im kommenden Geschäftsjahr bis Ende März 2026 nur auf 206 Millionen wachsen, teilte die irische Fluglinie am Montag in Dublin mit. Bereits Anfang November hatte Ryanair-Chef Michael O'Leary sein Ziel für 2026 auf 210 Millionen Passagiere gekürzt.

Für das laufende Geschäftsjahr rechnet der Manager nun mit knapp 200 Millionen Passagieren. Dabei erwartet er nun einen Gewinnrückgang auf 1,55 bis 1,61 Milliarden Euro, wie das irische Unternehmen am Montag in Dublin mitteilte.

Im dritten Geschäftsquartal bis Ende Dezember verdiente die Gesellschaft indes mehr als ein Jahr zuvor. Der Umsatz stieg um zehn Prozent auf 2,96 Milliarden Euro. Der Überschuss legte von 15 Millionen auf 149 Millionen Euro zu./stw/ngu/tih

Boeing Co.

WKN 850471 ISIN US0970231058

Ryanair Holdings PLC

WKN A1401Z ISIN IE00BYTBXV33