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Geschäftszahlen 2024: Interhyp Gruppe ist zurück in der Erfolgsspur
und verzeichnet Abschlussvolumen von 22,4 Milliarden Euro - eine
Steigerung von 30 Prozent im Vergleich zum Vorjahr
München (ots) -
- Marktblick: Es gibt keinen Grund zu warten mit dem Immobilienkauf
Die Interhyp Gruppe, eine der führenden Adressen für private Baufinanzierungen
in Deutschland, blickt auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2024. Im vergangenen
Jahr hat die Interhyp 123.000 Menschen ins eigene Zuhause gebracht oder beim
Immobilienerwerb für die Altersvorsorge unterstützt. Das abgeschlossene
Finanzierungsvolumen lag damit bei 22,4 Milliarden Euro (2023: 17,2 Milliarden
Euro). Der Rohertrag stieg um 31 Prozent auf 184 Millionen Euro (2023: 141
Millionen Euro). Der operative Vorsteuergewinn kletterte auf 10 Millionen Euro,
das sind rund 45 Millionen mehr als noch im Jahr zuvor. Auch beim Marktanteil
ging es rund einen Prozent nach oben auf 11,1 Prozent.
"Der Immobilienmarkt hat sich über das ganze Jahr 2024 hinweg deutlich erholt",
sagt Jörg Utecht, CEO der Interhyp Gruppe. "Natürlich hat uns der wieder
anspringende Markt Rückenwind gegeben - wir haben diesen Rückenwind aber auch
sehr gut genutzt".
Grund für die Markterholung ist vor allem die gestiegene Leistbarkeit, bedingt
durch gesunkene Zinsen und Immobilienpreise, die immer noch deutlich unter ihren
Höchstständen liegen.
Niedrigere Raten durch gesunkenes Zinsniveau
Das gesunkene Zinsniveau bedeutete für die Kundinnen und Kunden der Interhyp
niedrigere monatliche Raten. Aktuell liegt der durchschnittliche Zinssatz für
ein 10-jähriges Darlehen bei rund 3,4 Prozent - 2023 lagen die Zinsen in der
Spitze bei 4,2 Prozent. Die durchschnittliche Darlehenssumme lag 2024 bei
325.000 Euro (2023: 310.000 Euro). Ausgehend von dieser Darlehenssumme zahlen
unsere Kundinnen und Kunden im aktuellen Zinsumfeld (3,4 Prozent) auf die
gesamte Laufzeit gesehen rund 25.000 Euro weniger an Rate im Vergleich zu einer
Finanzierung mit einem Zinssatz von 4,2 Prozent.
"Was den Kauf einer Immobilie zusätzlich attraktiver gemacht hat, sind die immer
weiter steigenden Mietpreise", erläutert Jörg Utecht. "Anders als auf dem
Immobilienmarkt gibt es im Mietmarkt kaum attraktives Angebot. Es wird schlicht
zu wenig gebaut, um hier für Entlastung zu sorgen."
Der fehlende Neubau macht sich auch in den über Interhyp abgeschlossenen
Finanzierungen bemerkbar. Der Kauf eines Neubaus vom Bauträger oder ein eigenes
Bauvorhaben machten in 2024 nur 12 Prozent der abgeschlossenen Finanzierungen
aus - vor der Zinswende lag dieser Wert bei um die 20 Prozent. Die Abschlüsse
für den Kauf einer Bestandsimmobilie liegen dagegen mittlerweile wieder auf
Vorkrisenniveau.
Immobilienmarkt aktuell so gesund wie lange nicht mehr
"Der Markt für Bestandsimmobilien ist gerade so gesund wie lange nicht mehr"
betont Interhyp-CEO Jörg Utecht. "Natürlich war das Zinsniveau während der
Niedrigzinsphase niedriger, der Markt war aber extrem umkämpft. Die Preise
schossen in die Höhe. In den darauffolgenden Krisenjahren 2022/2023 haben wir
das Gegenteil gesehen. Das Angebot war da, aber plötzlich fehlte die Nachfrage,
wodurch die Immobilienpreise fielen. Besonders die gestiegenen Zinsen haben aber
für sehr viel Unsicherheit im Markt gesorgt und auf die Leistbarkeit gedrückt."
In 2024 hat sich laut Utecht eine neue Balance eingestellt. Es gibt nach wie vor
ein attraktives Angebot, es gibt aber auch wieder deutlich mehr Nachfrage.
Verkäufer und Käufer begegnen sich auf Augenhöhe.
Es gibt keinen Grund zu warten mit dem Immobilienkauf
Jörg Utecht rät: "Immobilieninteressenten bietet sich für den Kauf von
Bestandsimmobilien gerade ein echter Sweet Spot. Ich kann nur empfehlen, diesen
zu nutzen. Es gibt keinen Grund zu warten mit dem Immobilienkauf. Wir sehen
bereits heute, wie sich der Verhandlungsspielraum durch die hohe Nachfrage auch
bei niedrigeren Energieklassen immer weiter schließt."
Für die weitere Entwicklung der Bauzinsen geht der Interhyp-Vorstandsvorsitzende
von einer Seitwärtsentwicklung aus: "Das Zinsniveau dürfte sich bis zum
Frühsommer weiterhin in einem Korridor zwischen 3 und 3,5 Prozent für
zehnjährige Darlehen bewegen. Die erwarteten Leitzins-Senkungen der EZB sind in
diesem Niveau bereits eingepreist. Abwarten und auf niedrigere Zinsen
spekulieren ist aus unserer Sicht daher keine gute Strategie für
Immobilieninteressenten und Anschlussfinanzierer."
Über Interhyp:
Die Interhyp Gruppe ist eine der führenden Adressen für private
Baufinanzierungen in Deutschland. Mit den Marken Interhyp, die sich direkt an
die Endkundinnen und -kunden richtet, und Prohyp, die sich an
Einzelvermittlerinnen und -vermittler und institutionelle Partner wendet, hat
das Unternehmen 2024 ein Finanzierungsvolumen von 22,4 Milliarden Euro
erfolgreich bei seinen über 500 Finanzierungspartnern platziert. Dabei verbindet
die Interhyp Gruppe die vielfach ausgezeichnete Kompetenz ihrer
Finanzierungsspezialistinnen und -spezialisten mit der Leistungsfähigkeit der
eigenentwickelten Baufinanzierungsplattform HOME sowie kundenorientierten
Digitalangeboten. Die Interhyp Gruppe beschäftigt rund 1.600 Mitarbeiterinnen
und Mitarbeiter und ist an über 100 Standorten persönlich vor Ort für ihre
Kundinnen und Kunden und Partner präsent.
Pressekontakt:
Valeria Honal, Senior Unternehmenssprecherin, Interhyp AG, Domagkstraße 34,
80807 München, Telefon: +49 (89) 20307 1281, E-Mail: presse@interhyp.de;
https://www.interhyp.de
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