LONDON (dpa-AFX) - Höhere Ticketpreise, eine höhere Auslastung und geringere Kosten haben der British-Airways-Mutter IAG
Die International Airlines Group (IAG), zu der auch die Fluggesellschaften Iberia, Vueling, Aer Lingus und Level zählen, erklärte das starke Plus mit einer höheren Kapazität und gestiegenen Umsätzen. So stieg der Konzernerlös um neun Prozent auf 32,1 Milliarden Euro, getrieben von größeren durchschnittlichen Einnahmen pro Passagier vor allem auf Strecken nach Nordamerika und innerhalb Europas.
Anders lief es im asiatisch-pazifischen Raum, wo sich IAG der starken Konkurrenz aus China stellen musste. Die dortigen Airlines hatte ihr Angebot an Sitzplätzen nach Großbritannien und Europa deutlich ausgeweitet. "Zusammen mit dem Verbot, über russischen Luftraum zu fliegen, stellt das ein sehr herausforderndes Umfeld dar", hieß es zur weiteren Erläuterung. Insgesamt knickte der Durchschnittsumsatz je Sitzplatzkilometer in der Region um fast ein Achtel ein.
Auf die Anteilseigner entfällt 2024 ein Gewinn von gut 2,73 Milliarden Euro nach 2,66 Milliarden im Vorjahr. Den Aktionären will IAG für das Gesamtjahr insgesamt neun Cent je Aktie als Dividende zahlen. Innerhalb von zwölf Monaten sollen auch über Aktienrückkäufe bis zu eine Milliarde Euro an die Aktionäre zurückfließen. Das Volumen fällt laut mehreren Analysten größer aus als gedacht.
Für das neue Jahr zeigt sich Konzernchef Luis Gallego zuversichtlich, weiter vergleichsweise gute Renditen zu erzielen. RBC-Analyst Ruairi Cullinane vermutet, dass IAG höhere Margen und Kapitalrenditen als die meisten europäischen Wettbewerber generiere, während die Aktien mit einem Abschlag gehandelt würden./ngu/stw/jha/