FRANKFURT (dpa-AFX) - Der Kurs des Euro
Beobachter begründeten die moderaten Kursgewinne mit einer allgemeinen Dollar-Schwäche, die im Handelsverlauf den Euro und andere wichtige Währungen gestützt habe. Die Bewegungen hielten sich allerdings im Rahmen. Bereits seit Mitte August pendelt der Eurokurs in einer recht engen Spanne zwischen knapp 1,16 und gut 1,17 Dollar.
Am Markt wurde auch auf das jüngste Protokoll der EZB-Zinssitzung Ende Juli verwiesen. Die meisten Vertreter der Europäischen Zentralbank schätzten demnach die Inflationsrisiken als "weitgehend ausgewogen" ein. Zwar sei eine weitere Senkung der Zinssätze erwähnt worden. Laut den Aufzeichnungen wurde es allerdings als "robuster" Ansatz angesehen, den Einlagesatz nach acht Senkungen bei zwei Prozent zu belassen.
Konjunkturdaten aus den USA sorgten für keine nachhaltigen Kursausschläge. So war die Wirtschaft im Frühjahr auch durch mehr Investitionen von Firmen stärker gewachsen als erwartet. Zudem fiel die Zahl der Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe.
Zu anderen wichtigen Währungen legte die EZB die Referenzkurse für einen Euro auf 0,86370 (0,86260) britische Pfund, 171,48 (171,63) japanische Yen und 0,9353 (0,9350) Schweizer Franken fest. Die Feinunze Gold kostete am Nachmittag in London 3.412 Dollar. Das waren 14 Dollar mehr als am Vortag./la/stk