FRANKFURT (dpa-AFX) - Der Kurs des Euro
Wie schon zu Wochenbeginn fand der Euro auch am Dienstag keine klare Richtung. Zuletzt präsentierte sich der Dollar gegenüber dem Euro und fast allen anderen wichtigen Währungen stärker. Insgesamt aber hielten sich die Bewegungen in Grenzen.
Preisdaten aus Deutschland und Frankreich bewegten den Kurs des Euro kaum. In der zweitgrößten Volkswirtschaft Europas hat sich die Inflation Ende des vergangenen Jahres wie erwartet auf 0,7 Prozent abgeschwächt.
Hierzulande sank die Inflationsrate zwar im Dezember überraschend deutlich auf 1,8 Prozent. Noch im November hatte die Rate bei 2,3 Prozent gelegen. Im neuen Jahr erwarten Ökonomen allerdings wenig Entspannung bei den Verbraucherpreisen - auch wenn eine erneute große Teuerungswelle als unwahrscheinlich gilt.
Sinkende Energiepreise und fast unveränderte Preise bei Konsumgütern hätten die Inflation in Deutschland wieder unter die 2-Prozent-Marke gedrückt, schrieb Ulrich Kater, Chefvolkswirt der Dekabank. Insgesamt sei die Inflation im vergangenen Jahr mit 2,2 Prozent wieder absolut im Normalbereich. "Wirtschaftlich hat das Land viele Probleme, die Inflation gehört nicht dazu", resümierte der Experte.
Zu anderen wichtigen Währungen legte die EZB die Referenzkurse für einen Euro auf 0,8663 (0,8676) britische Pfund, 183,14 (182,93) japanische Yen und 0,9287 (0,9289) Schweizer Franken fest. Die Feinunze Gold (etwa 31,1 Gramm) kostete zuletzt knapp 4.475 Dollar. Das waren 26 Dollar mehr als am Vortag./la/jha/