BERLIN/FRANKFURT (dpa-AFX) - Mit einer Forderung nach 6 Prozent mehr Geld geht die Gewerkschaft Verdi in die Tarifverhandlungen für rund 20.000 Bodenbeschäftigte des Lufthansa
"Wir erwarten durchaus schwierige Verhandlungen", sagt Verdi-Verhandlungsführer Marvin Reschinsky. Es sei nicht akzeptabel, dass der Konzern trotz wirtschaftlicher Erfolge für die Beschäftigten kein Geld in die Hand nehmen wolle. "Diese Sichtweise des Konzerns gilt es im Laufe der Verhandlungen zu drehen - mit dem starken Rückhalt der Beschäftigten."
Die Passagiere müssen zum Auftakt der Gespräche in Frankfurt noch keine Warnstreiks fürchten. Die von Verdi vertretenen Berufsgruppen etwa in der Technik, am Check-In oder in der Kundenbetreuung sind aber wie das fliegende Personal im Konfliktfall in der Lage, den Flugbetrieb lahmzulegen. 2024 brachte erst die Schlichtung eine Lösung./ceb/DP/jha