TOKIO/SHANGHAI/HONGKONG/SYDNEY (dpa-AFX) - Die wichtigsten Aktienmärkte in Fernost haben am Dienstag weiter nachgegeben. "In den USA blieben die Kassamärkte zum Martin-Luther-King-Feiertag geschlossen, doch die Futures gaben den Takt vor: S&P-500- und Nasdaq-Kontrakte tendierten deutlich schwächer", hieß es von der Landesbank Baden-Württemberg zu den Vorgaben. Damit blieb die Stimmung angespannt, nachdem US-Präsident Trump am Wochenende das Zollschwert im Grönland-Konflikt gezückt hatte.
Den Takt gab die japanische Börse vor. Hier belastete neben der angespannten internationalen Gemengelage der Ausverkauf am Anleihemarkt. Damit reagierten die Märkte auf das Vorhaben, die Steuern auf Lebensmittel zu senken. Langläufer mit 40 Jahren Laufzeiten erreichten mit einer Rendite von vier Prozent den höchsten Stand, seitdem sie 2007 erstmals aufgelegt worden waren. Marktexperte Stephen Innes vom Vermögensverwalter SPI Asset Management verwies auf wachsende Bedenken der Anleger angesichts der Verschuldung Japans. Der japanische Leitindex Nikkei 225
Auch die australische Börse litt unter den Vorgaben des Anleihemarktes. Der australische S&P/ASX 200
Etwas moderater waren die Abgaben in China. Für den Hang-Seng-Index