US-Anleihen legen etwas zu - Trump-Rede bewegt kaum
NEW YORK (dpa-AFX) - Die Kurse von US-Staatsanleihen haben am Mittwoch etwas zugelegt. Die Rede von US-Präsident Donald Trump in Davos gab dem Markt keine klare Richtung. Der Terminkontrakt für zehnjährige Papiere (T-Note-Future) stieg um 0,07 Prozent auf 111,50 Punkte. Die Rendite der zehnjährigen Anleihen fiel im Gegenzug auf 4,28 Prozent.
Trump hat sich im Grönlandstreit wenig kompromissbereit gezeigt. Bei seiner mit Spannung erwarteten Rede auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos wiederholte er seine Forderung, dass Grönland von den USA zum Schutz der Welt übernommen werden müsse. Gewalt werde er dafür aber nicht anwenden. Er forderte stattdessen "sofortige Verhandlungen". Mit wem, sagte er nicht. "Wir brauchen es für die strategische nationale Sicherheit und die internationale Sicherheit." Trump erneuerte seine jüngsten Zolldrohungen gegenüber europäischen Staaten nicht.
Richter des Obersten Gerichtshofs der Vereinigten Staaten äußerten sich skeptisch gegenüber den Bemühungen von Präsident Donald Trump, die Direktorin der US-Notenbank, Lisa Cook, zu entlassen. Sie erklärten, dieser Schritt könne die Unabhängigkeit der Fed untergraben und für Unruhe sorgen. Trump wirft ihr Hypothekenbetrug vor. Bei der Anhörung in Washington am Mittwoch stellten sowohl konservative als auch liberale Richter kritische Fragen an den US-Generalstaatsanwalt John Sauer, der das Gericht dazu drängte, Trump zu erlauben, Cook vorläufig zu entlassen. Auch von Trump ernannte Richter gehörten zu den Skeptikern./jsl/he