FRANKFURT (dpa-AFX) - Der Kurs des Euro
Aus europäischer Sicht sollte man sich nicht zu früh freuen, sagte Devisenexperte Volkmar Baur von der Commerzbank und wies darauf hin, dass Details zur Einigung im Grönlandstreit noch nicht bekannt seien. "Selbst wenn es zu einer Einigung in dieser Sache kommen wird, ist nicht gesagt, dass die US-Regierung in den kommenden Monaten nicht wieder ein Thema finden wird, was das transatlantische Bündnis erneut infrage stellt", sagte der Experte.
Am Devisenmarkt dürfte sich der Fokus im weiteren Handelsverlauf wieder stärker auf Konjunkturdaten richten. Am Nachmittag stehen unter anderem die wöchentlichen Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe in den USA auf dem Programm, die am Markt beachtet werden. Außerdem werden Daten zu den persönlichen Einkommen in den USA und einem damit verbundenen Indikator für die Preisentwicklung erwartet.
"Die Zahlen zu den privaten Konsumausgaben und die dazugehörigen Deflatoren sind ebenfalls wichtig", heißt es in einem Kommentar der Landesbank Hessen-Thüringen (Helaba). Nach Einschätzung der Helaba-Experten dürften die Preisdaten "nochmals auf einen erhöhten Teuerungsdruck verweisen"./jkr/jsl/stk