TOKIO/SHANGHAI/HONGKONG/SYDNEY (dpa-AFX) - Die asiatischen Aktienmärkte haben am Freitag zumeist weiter zugelegt. Der Schwung war dabei aber gering. Der japanische Leitindex Nikkei 225
Japans neue Regierungschefin Sanae Takaichi hatte das Unterhaus des Parlaments aufgelöst und damit den Weg für Neuwahlen freigemacht. Derzeit wird eine größere Mehrheit für die amtierende Regierungschefin Takaichi erwartet. Diese hätte es dann leichter, ihre Wachstumspläne durch höhere Staatsausgaben durchzusetzen.
Eine gewisse Entspannung signalisierten zudem neue Inflationsdaten. Demnach hatte sich die Inflation dank fallender Energiekosten weiter abgeschwächt. Die Verbraucherpreise ohne Berücksichtigung von frischen Lebensmitteln waren im Dezember um 2,4 Prozent im Jahresvergleich gestiegen. Dies war die niedrigste Jahresrate seit Oktober 2024. Analysten hatten dies im Schnitt erwartet.
Der australische S&P/ASX 200
Uneinheitlich war dagegen die Entwicklung in China. Während der CSI-300-Index
Die Börse Südkoreas baute unterdessen ihre Rekordserie mit leichten Gewinnen aus. "Wir gehen davon aus, dass sich die Rally fortsetzen wird, da der Markt im Vergleich zu anderen globalen sowie großen asiatischen Märkten wie Indien und Taiwan weiterhin attraktiv bewertet ist", prognostizierte Jonathan Pines, Head of Asia ex-Japan beim Vermögensverwalter Federated Hermes. "Das Thema Reformen in Südkorea ist aus unserer Sicht noch nicht ausgeschöpft und wir rechnen auch künftig mit unterstützenden Entwicklungen."/mf/jha/