FRANKFURT (dpa-AFX) - Der Kurs des Euro
Die Europäische Zentralbank hatte den Referenzkurs auf 1,1742 (Donnerstag: 1,1706) Dollar festgesetzt. Der Dollar hatte damit 0,8516 (0,8542) Euro gekostet.
Marktbeobachter sprachen von einer Gegenbewegung. Am Donnerstag hatte der Euro noch von einer allgemein freundlichen Stimmung an den Finanzmärkten profitiert, nachdem sich geopolitische Spannungen abgeschwächt hatten. Hintergrund ist die Kehrtwende von US-Präsidenten Donald Trump im Streit um Grönland. Trump hatte jüngste Drohungen mit neuen Zöllen zurückgenommen.
Konjunkturdaten aus der Eurozone gaben dem Markt keine neue Richtung. Die Stimmung in den Unternehmen der Eurozone hat sich zu Beginn des Jahres nicht verändert. Der von S&P Global ermittelte Einkaufsmanagerindex verharrte im Januar auf 51,5 Punkten und signalisiert so ein leichtes Wirtschaftswachstum. Volkswirte hatten im Schnitt einen Anstieg auf 51,9 Punkte erwartet.
"Das ist weiterhin eine nur sehr schwache Erholung", kommentierte Cyrus de la Rubia, Chefvolkswirt der Hamburg Commercial Bank. Für die kommenden Monate zeichne sich eine Fortsetzung des bisherigen Trends ab.
Zu anderen wichtigen Währungen legte die EZB die Referenzkurse für einen Euro auf 0,86810 (0,87220) britische Pfund, 185,71 (185,88) japanische Yen und 0,9277 (0,9283) Schweizer Franken fest. Die Feinunze Gold (etwa 31,1 Gramm) kostete zuletzt 4.958 Dollar. Das waren etwa 22 Dollar mehr als am Vortag./jsl/mis