MENLO PARK (dpa-AFX) - Der Facebook-Konzern Meta
Meta-Chef Mark Zuckerberg hat große Ambitionen, Rivalen wie den ChatGPT-Entwickler OpenAI sowie Google
Der Geld für den KI-Ausbau kommt weiterhin vor allem aus dem boomenden Geschäft mit Werbung auf Plattformen wie Facebook und Instagram. Im vergangenen Quartal sprang der Umsatz im Jahresvergleich um 24 Prozent auf knapp 59,9 Milliarden Dollar hoch. Das lag über den Erwartungen der Analysten. Unter dem Strich legte der Quartalsgewinn um neun Prozent auf 22,77 Milliarden Dollar zu.
Die Meta-Aktie sackte im nachbörslichen US-Handel erst ab - dann gab es einen Stimmungsumschwung und der Kurs stieg um über zehn Prozent. Die für dieses Jahr avisierten Investitionen liegen über den Erwartungen der Analysten. Zugleich übertraf Meta mit einem Umsatzausblick von 53,5 bis 56,5 Milliarden Dollar für das laufende Quartal die durchschnittlichen Prognosen der Marktexperten.
In der seit langem verlustreichen Sparte Reality Labs, die virtuelle Welten und Technik wie VR-Headsets und Computer-Brillen entwickelt, stieg der operative Verlust im vergangenen Quartal auf gut sechs Milliarden Dollar von knapp fünf Milliarden Dollar ein Jahr zuvor. Meta setzte jüngst den Rotstift in dem Bereich mit Stellenstreichungen an. Zuckerberg hatte groß auf virtuelle Welten unter dem Namen Metaverse gesetzt - und den Facebook-Konzern in Meta umbenennen lassen, um den Fokus zu untermauern.
Auf mindestens eine Meta-App greifen inzwischen täglich 3,58 Milliarden Nutzer zu - sieben Prozent mehr als vor einem Jahr. Zum Konzern gehören unter anderem auch die Chat-App WhatsApp sowie Threads, eine Alternative zu Elon Musks Twitter-Nachfolger X./so/DP/he