FRANKFURT (dpa-AFX) - Nach der Verschiebung der Gewinnziele für 2027 sind die Aktien der Deutschen Pfandbriefbank
Die Deutsche Pfandbriefbank kommt auch nach ihrem teuren Rückzug aus den USA nicht aus der Krise. Im vergangenen Jahr rutschte sie noch tiefer in die roten Zahlen als von Analysten erwartet, zudem enttäuschte die Höhe des für 2026 in Aussicht gestellten Vorsteuergewinns. Weil sich der Immobilienmarkt zu wenig erholt, verschob Vorstandschef Kay Wolf seine bisherigen Mittelfristziele für die operativen Erträge und die Rendite auf das materielle Eigenkapital von 2027 auf 2028 oder später.
Das in die Zukunft verschobene Profitabilitätsziel zeige, dass die "Bremsstrecke" des US-Ausstiegs länger als zuvor gedacht sei, schrieb Analyst Andreas Pläsier von Warburg Research. Zudem wögen die laufenden Kosten für die Risikovorsorge in den USA und die schleppende Markterholung schwerer als erwartet. Infolgedessen werde das allmähliche Umsatzwachstum im europäischen Gewerbeimmobilienfinanzierungsgeschäft den Verlust des US-Geschäfts nur langsamer ausgleichen./la/jsl/he