DUISBURG (dpa-AFX) - Neue Arbeitsmodelle, Demografie und Digitalisierung: Der Büromarkt in Deutschland unterliegt deutlichen strukturellen Veränderungen. Der bisher darauf spezialisierte Immobilienkonzern Hamborner Reit
In diesem Zusammenhang überarbeitet das Unternehmen seine Investitionskriterien. Künftig sollen auch Einzelhandelsobjekte mit einem Ankaufsvolumen unterhalb von zehn Millionen Euro berücksichtigt werden, um den Marktzugang zu erweitern und die Transaktionsfähigkeit zu erhöhen, hieß es. Zudem soll sich nicht mehr nur auf Metropolregionen konzentriert werden.
Für das neue Jahr erwartet das Unternehmen geringere Erlöse aus Mieten und Pachten gegenüber dem Vorjahr. Dies ist im Wesentlichen auf die 2025 erfolgten Verkäufe von Bestandsimmobilien zurückzuführen. Sie dürften auf 87,5 bis 89,5 Millionen Euro zurückgehen, nach für das vergangene Jahr erwarteten 89,5 bis 90,5 Millionen Euro.
Auch die für die Branche wichtige operative Ergebniskennziffer Funds from Operations (FFO) sieht Hamborner Reit 2026 niedriger: bei 38 bis 42 Millionen Euro. Für 2025 hat das Unternehmen 44 bis 46 Millionen in Aussicht gestellt. Der erwartete Rückgang resultiere zum einen aus den verminderten Mieterlösen aufgrund der Veräußerungen, zum anderen aus gegenüber dem Vorjahr erhöhten Aufwendungen.
Weitere Details will Hamborner Reit im Zuge der Veröffentlichung der Zahlen für 2025 am Donnerstag nennen./nas/jha/