FRANKFURT (dpa-AFX) - Der Kurs des Euro
Inflationszahlen aus der Eurozone fielen uneinheitlich aus. In Frankreich und Spanien legte die Inflationsrate im Februar zu. In Deutschland gab sie hingegen etwas nach. Die Daten für den gesamten Währungsraum werden am Dienstag veröffentlicht. Ökonomen gehen weiterhin davon aus, das die Inflationsrate bei 1,7 Prozent verharren wird. Sie läge damit weiterhin unter dem mittelfristigen Inflationsziel der EZB von zwei Prozent.
"Die EZB wird vorerst an ihrem eingeschlagenen Kurs festhalten", erwartet Thomas Gitzel, Chefvolkswirt der VP Bank. "Die Eurozonen-Konjunktur ist auf Kurs und gleichzeitig liegt die Inflationsrate für den gesamten Währungsraum im Zielbereich der EZB."
Die Unsicherheit bleibt jedoch auch am Devisenmarkt hoch. An den Märkten wird eine mögliche Eskalation der Spannungen zwischen den USA und Opec-Mitglied Iran am Wochenende befürchtet. Die Nachrichtenagentur Bloomberg berichtete unter Berufung auf informierte Kreise, dass die amerikanische Delegation den Verhandlungsort enttäuscht über die Fortschritte der Gespräche über das iranische Atomprogramm verlassen habe. Unterdessen haben die Vereinigten Staaten einen Teil des Botschaftspersonals aus Israel abgezogen. Der US-Botschafter in Israel, Mike Huckabee, empfahl laut der "New York Times" all seinen Mitarbeitern, die Israel verlassen wollen, dies noch heute zu tun.
Zu anderen wichtigen Währungen legte die EZB die Referenzkurse für einen Euro auf 0,87630 (0,87190) britische Pfund, 184,13 (184,37) japanische Yen und 0,9104 (0,9140) Schweizer Franken fest. Die Feinunze Gold (etwa 31,1 Gramm) kostete zuletzt 5.244 Dollar. Das waren etwa 58 Dollar mehr als am Vortag./jsl/he