WIEN (dpa-AFX) - Der Wiener Aktienmarkt hat zum Ausklang einer schwachen Woche noch einmal nachgegeben. Weiterhin lastet der Iran-Krieg und der damit verbundene Ölpreisschub schwer auf den Weltbörsen. Nachdem ein neuerlicher Stabilisierungsversuch im frühen Handel zeitgleich mit den steigenden Ölpreisen gescheitert war, schloss der ATX
Im Krieg der USA und Israels gegen den Iran ist kein Ende absehbar. Zudem markierten die Ölpreise wegen der Furcht vor langfristigen Lieferausfällen neue mehrjährige Höchststände. Dies schürte wiederum die Sorgen vor einem steigenden Inflationsdruck und dadurch erzwungenen geldpolitischen Straffungen. Enttäuschende Daten vom US-Arbeitsmarkt passten in das trübe Bild. Hier enttäuschte insbesondere ein überraschender Stellenrückgang im Februar.
Beim österreichischen Leitindex ATX hat sich inzwischen auch das charttechnische Bild deutlich eingetrübt - mehrere Indikatoren würden den Beginn eines Abwärtstrends indizieren, schrieb Analyst Christoph Schultes von der Erste Group. Zumindest hätte sich zuletzt so etwas wie eine Bodenbildung angedeutet - nun sei die 50-Tage-Linie bei rund 5.559 Punkten ein Widerstand.
Öl- und Versorgeraktien stützen
Einen noch stärkeren Rückgang verhinderten vor dem Wochenende die Titel aus dem Öl- und dem Versorgungssektor, die tendenziell von höheren Energiepreisen profitieren. Die Schwergewichte OMV
Die größten Verluste verbuchten dagegen die Titel des Airline-Caterers DO&Co
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