AUSTIN (dpa-AFX) - Der US-Softwarekonzern Oracle
Im abgelaufenen dritten Viertel des Geschäftsjahres setzte der Konzern im Geschäft mit Rechenzentren (IaaS - Infrastructure as a Service) 4,9 Milliarden Dollar um, was mehr ist als von Analysten im Mittel erwartet. Auch der gesamte Konzernumsatz übertraf die Konsensschätzung. Für das Gesamtjahr gibt sich das Unternehmen nun zuversichtlicher für die Umsatzentwicklung.
Sollte das Kursplus zur Wochenmitte Bestand haben, würde sich die Stabilisierung der Aktien fortsetzen. Sie waren seit dem Rekordhoch von fast 346 Dollar im September bis Anfang Februar um 60 Prozent auf rund 135 Dollar eingebrochen.
Gründe waren allgemeine Marktsorgen, dass sich Konzerne beim Aufbau der für den KI-Betrieb nötigen Infrastruktur finanziell übernehmen. Hinzu kommt die große Abhängigkeit von Oracle vom ChatGPT-Entwickler OpenAI. Beide Unternehmen hatten im vergangenen Jahr eine Vereinbarung getroffen, die OpenAI für 300 Milliarden Dollar Zugang zu Rechenzentrumskapazitäten von Oracle geben soll.
Auch muss sich Oracle im Infrastrukturgeschäft mit den Platzhirschen Amazon