WOLFSBURG (dpa-AFX) - Volkswagen
"2025 war für Volkswagen ein Jahr des Aufholens", sagte Markenchef Thomas Schäfer. "Wir sind insgesamt auf Kurs, aber noch lange nicht am Ziel."
Die Rendite, insbesondere der operative Gewinn im Verhältnis zum Umsatz (Ebit-Marge), dient als zentrales Maß für die Profitabilität eines Unternehmens. Sie zeigt, wie effizient ein Autokonzern wirtschaftet und wie viel Gewinn er aus seinen Umsätzen erwirtschaftet. Eine solide Rendite ist entscheidend, um die enormen Investitionen in der Autobranche stemmen zu können.
Renditeziel wurde bereits verschoben
Ursprünglich hatte die Marke für dieses Jahr bereits eine Umsatzrendite von 6,5 Prozent angestrebt. Anfang vergangenen Jahres wurde das Ziel für 2026 dann aber um drei Jahre verschoben - auf 2029. Als Grund für die Verschiebung hatte VW
Mit den mehr als 4 Prozent, die nun angepeilt werden, liegt die Marke auf Linie mit dem Gesamtkonzern. Konzernweit peilt VW 2026 eine Marge zwischen 4 und 5,5 Prozent an. Im vergangenen Jahr hatte die Kernmarke den Absatz mit 3,1 Millionen Fahrzeugen nahezu stabil gehalten. Der Umsatz schrumpfte dagegen von 88,3 Milliarden auf 86,6 Milliarden Euro, während der operative Gewinn von 2,59 Milliarden auf 2,61 Milliarden Euro stieg.
Stellenabbau bei VW: 25.000 haben schon unterschrieben
Unternehmen und Gewerkschaft hatten sich Ende 2024 nach langem Ringen auf ein Sanierungsprogramm geeinigt, das allein bei der Kernmarke VW den Abbau von 35.000 Arbeitsplätzen in Deutschland bis 2030 vorsieht. Davon seien bereits mehr als 25.000 Austritte vertraglich vereinbart, sagte Schäfer. VW setzt gezielt auf Altersteilzeit und Aufhebungsverträge. Betriebsbedingte Kündigungen hatten VW und IG Metall ausgeschlossen./fjo/DP/men