TOKIO/SHANGHAI/HONGKONG/SYDNEY (dpa-AFX) - An Asiens Börsen ist es am Freitag angesichts anhaltend hoher Ölpreise als Folge des Iran-Kriegs weiter bergab gegangen. Sie folgten damit den schwachen Vorgaben aus New York. Deutlich fielen die Verluste in Tokio und Hongkong aus.
Dass die US-Regierung anderen Ländern temporär den Kauf russischen Öls erlaubt, um das Angebot auf dem Weltmarkt zu verbessern, sei "kein Game Changer", schrieb Analyst Tony Sycamore von IG Australia. Die Maßnahme komme vor dem Wochenende aber zu einem günstigen Zeitpunkt, da sie die Sorgen wegen kurzfristiger Engpässe mindere.
Experten der US-Investmentbank Goldman Sachs warnten indes, die Ölpreise könnten über die Höchststände zu Zeiten der Finanzkrise 2008 klettern, falls die Lieferungen über die Straße von Hormus den März hindurch eingeschränkt blieben.
Der japanische Leitindex Nikkei 225
Dagegen gab der CSI-300-Index
Beim rohstofflastigen australischen S&P ASX 200