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Vossloh will trotz Übernahmekosten für Sateba weiter zulegen

19.03.2026
um 08:22 Uhr

WERDOHL (dpa-AFX) - Trotz finanzieller Bremseffekte aus der Übernahme des Betonschwellenspezialisten Sateba gibt sich der Bahntechnikkonzern Vossloh für 2026 zuversichtlich. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) dürfte trotz der Belastungen zulegen, teilte das Unternehmen am Donnerstag in Werdohl mit. Der Vorstand erwartet einen operativen Gewinn zwischen 118,5 und 131,0 Millionen Euro und damit aber weniger als Analysten auf dem Zettel hatten.

Im vergangenen Jahr stieg der operative Gewinn um 13,7 Prozent auf 119,6 Millionen Euro, allerdings ohne Berücksichtigung der Effekte aus der Sateba-Übernahme (sog. Kaufpreisallokation). Diese mit einbezogen lag das Ergebnis bei 111,9 Millionen Euro. Den Umsatz erwartet Vossloh 2026 bei 1,56 bis 1,66 Milliarden Euro, was im besten Fall fast ein Fünftel mehr wäre als 2025 - auch dank des Wachstumsschubs durch Sateba. Auch im vergangenen Jahr wirkte sich der erstmalige Einbezug von Sateba positiv auf Umsatz und Ergebnis von Vossloh aus. Der SDax-Konzern hatte die Übernahmen das französische Unternehmen Anfang Oktober abgeschlossen./lew/stk

Vossloh AG

WKN 766710 ISIN DE0007667107