SEOUL/HONGKONG/TOKIO (dpa-AFX) - Die asiatischen Börsen haben am Freitag uneinheitlich tendiert. Vor dem Wochenende stellte sich damit eine abwartende Haltung ein.
Etwas Entspannung brachten neue Nachrichten zum Iran-Krieg. US-Präsident Donald Trump hatte sein Ultimatum zum Einlenken der iranischen Führung im Krieg noch einmal verschoben. Die Frist zur Freigabe der Straße von Hormus werde auf Bitte des Irans verlängert, weshalb es bis zum 6. April (US-Ortszeit) keine Angriffe auf iranische Kraftwerke geben werde, hatte Trump unter Verweis auf "sehr gute" Gespräche angekündigt. Allerdings hatte die Führung in Teheran zuvor schon erklärt, dass sie sich ohnehin keinem Ultimatum zu beugen gedenke.
"Damit lebt einerseits die Hoffnung weiter, dass sich der Konflikt im Nahen Osten doch noch mit diplomatischen Mitteln lösen lässt", so Andreas Lipkow, Chef-Marktanalyst CMC Markets. "Andererseits bleibt viel Skepsis darüber, dass die laufenden Verhandlungen wegen der sehr unterschiedlichen Positionen und harten Forderungen beider Seiten zeitnah zu einer Lösung führen können."
Der japanische Nikkei 225
Auch die südkoreanische Börse gab leicht nach. Die Marktstrategen der Deutschen Bank verwiesen auf anhaltende Verkäufe bei Halbleitertiteln. Minimal waren erneut die Abgaben in Australien. Der S&P ASX 200
Etwas besser sah es an den chinesischen Märkten aus. Der Hang Seng