SEOUL/HONGKONG/TOKIO (dpa-AFX) - Die asiatischen Börsen haben am Dienstag zumeist nachgegeben. Dabei setzten der anhaltende Iran-Krieg und die sich verschärfende Energiekrise den Märkten weiter zu. Unter Druck standen dabei vor allem die technologielastigeren Börsen Südkoreas und Taiwans.
Dabei wirkten sich auch die schwachen Vorgaben vom US-Halbleiterindex Philadelphia Semiconductor negativ aus, wie die Marktstrategen der Deutschen Bank anmerkten. Der südkoreanische Kospi fiel um über vier Prozent, in Taiwan ging es um über zwei Prozent nach unten. Marktstratege Stephen Innes vom Vermögensverwalter SPI Asset Management bezeichnete den Kospi angesichts des erneuten Rücksetzers als Brennpunkt all dessen, was die Märkte derzeit bewege - seien es Energiepreise, Exportabhängigkeit, Halbleiter oder Währungseinflüsse.
Etwas besser hielten sich japanische Aktien. Der Nikkei 225
In China blieben die Abgaben noch überschaubarer. Hier federten ebenfalls neue Wirtschaftsdaten die Kurse ab. Die Stimmung der größeren Industriebetriebe hatte sich trotz steigender Öl- und Gaspreise infolge des Iran-Kriegs überraschend stark aufgehellt. Der staatlich ermittelte Einkaufsmanagerindex (PMI) für das produzierende Gewerbe hatte im März im Vergleich zum Vormonat um 1,4 Punkte auf 50,4 Zähler zugelegt. Von Bloomberg befragte Experten hatten im Schnitt nur mit einem Anstieg auf 50,1 Punkte gerechnet. Mit dem Anstieg im März liegt der Frühindikator erstmals in diesem Jahr über der sogenannten Expansionsschwelle von 50 Punkten, ab der man von einer Ausweitung der Aktivität in den Betrieben ausgeht. Der Hang Seng
Der australischen Börse gelang es unterdessen, sich leicht im Plus zu halten. Der S&P ASX 200