FRANKFURT (dpa-AFX) - Nach einer kurzen Zwischenerholung am Vortag sind die Aktien von SAP
Der Abschwung der Walldorfer hatte bereits deutlich vor dem Ausbruch des Iran-Kriegs Ende Februar begonnen. Seit ihrem Rekord von gut 283 Euro im Februar 2025 haben sie sich etwa halbiert.
Die Softwarebranche leidet besonders unter den Anlegersorgen vor einer Verdrängung durch den Einsatz Künstlicher Intelligenz (KI). JPMorgan-Analyst Toby Ogg sieht in den Aussagen des Konzernchefs Christian Klein in der "Financial Times" einen weiteren Beleg für die Veränderungen am Geschäftsmodell von SAP.
Klein habe die Anleger auf "kurzfristige Schmerzen" eingestellt. KI ersetze Unternehmenssoftware zwar nicht, zwinge die Unternehmen aber, deutlich mehr zu tun. Klein habe einen Vergleich gezogen zwischen dem aktuellen Wandel durch KI und der Wanderung in die Cloud vor sechs Jahren, so Ogg. Auch damals habe man zunächst geringere Margen hinnehmen müssen.
Ogg hält Änderungen am Geschäftsmodell für den richtigen Weg, um langfristig relevant zu bleiben, auch wenn sie zunächst mit größeren Schwankungen einhergehen dürften./ag/la/jha/