MANNHEIM (dpa-AFX) - Der Schmierstoffhersteller Fuchs
Bis 2031 soll der Umsatz auf 4,0 bis 4,5 Milliarden Euro klettern, wie das im MDax
Um die Ziele zu erreichen, will sich Fuchs auf sechs Bereiche konzentrieren. Zu diesen zählen unter anderem der Kfz-Ersatzteilemarkt, Schmierstoff- und Kühllösungen für alle Arten von Fahrzeugen mit neuer Antriebstechnologie sowie spezielle Schmierstoffe für Lebensmittel, Medizin, Halbleiter und Schienenverkehr.
Analystin Angelina Glazova von der US-Bank JPMorgan zufolge übertreffen die Mittelfristziele die Markterwartungen. Für Constantin Hesse vom Analysehaus Jefferies liegen die Ziele hingegen im Rahmen seiner Erwartungen. Fuchs peile bis 2031 jährlich im Schnitt ein Plus beim Umsatz von 3 Prozent und beim operativen Ergebnis von 5 Prozent an. Der Schmierstoffhersteller begeistere damit nicht gerade, sondern bleibe konservativ, so der Analyst.
Für 2026 hatte Fuchs zuletzt einen Umsatz von 3,7 Milliarden Euro und einen operativen Gewinn (Ebit) von 450 Millionen Euro in der Planung. 2025 betrug der Erlös knapp 3,6 Milliarden Euro und das Ergebnis vor Zinsen und Steuern 435 Millionen Euro. Die Dividende für eine Vorzugsaktie soll um sechs Cent auf 1,23 Euro steigen.
Für den Mannheimer Schmierstoffhersteller, der knapp 6.900 Mitarbeiter beschäftigt, ist vor allem die Auto- und Nutzfahrzeugindustrie wichtig. Fuchs macht rund 30 Prozent des Umsatzes mit diesen Bereichen. Der Umbruch vom Verbrennungsmotor hin zum Elektromotor führt deshalb auch bei Fuchs zu Veränderungen. Daneben hat der Konzern auch Kunden aus Bereichen wie Maschinenbau, Metallverarbeitung, Bergbau, Luft- und Raumfahrt sowie Land- und Forstwirtschaft./mne/lew/stk