SEOUL/TOKIO/HONGKONG (dpa-AFX) - Die asiatischen Börsen haben am Mittwoch uneinheitlich tendiert. Trotz der verlängerten Waffenruhe zwischen den USA und dem Iran kam keine Kauflaune auf.
"Die Befürchtung ist, dass der Iran auf Zeit spielt - und das ist ohne freie Seewege durch die Straße von Hormus ein Problem", stellte Jochen Stanzl, Chefmarktanalyst der Consorsbank, fest. "Der ausbleibende Fortschritt in den Verhandlungen erhöht das Risiko einer zeitlich ausgedehnten Pattsituation, die wegen teurer Energie den Ausblick für die Weltwirtschaft maßgeblich eintrüben kann." Zudem bleibe eine erneute Eskalation jederzeit möglich, fügte Andreas Lipkow, Chef-Marktanalyst beim Broker CMC Markets, hinzu.
Japanische Aktien gehörten zu den Gewinnern. Der Leitindex Nikkei 225
Die Exporte hatten sich damit stärker erhöht, als Analysten es erwartet hatten. Auch die Importe hatten überraschend stark zugelegt. Der Krieg im Nahen Osten mit der Blockade der für den Handel wichtigen Straße von Hormus zeigte bisher kaum Auswirkungen. Von Goldman Sachs hieß es, US-Anleger wendeten sich Japan wieder verstärkt zu, nachdem sich die Sorgen über die Auswirkungen des Iran-Krieges gelegt hätten.
Leichte Gewinne verzeichneten auch die Börsen Südkoreas und Taiwans, während, die chinesischen Handelsplätze uneinheitlich tendierten. So verlor der Hang-Seng-Index
Der australische Markt schloss unterdessen leichter. Der S&P ASX 200