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Sateba-Übernahme sorgt bei Vossloh für Verlust - Volle Auftragsbücher

23.04.2026
um 08:03 Uhr

WERDOHL (dpa-AFX) - Die Übernahme des Betonschwellen-Spezialisten Sateba hat den Bahntechnikkonzern Vossloh im ersten Quartal in die roten Zahlen gedrückt. Nach einem Gewinn von 4,7 Millionen Euro im Vorjahr, entfiel auf die Aktionäre nun ein Verlust von 10,9 Millionen Euro, wie das im SDax notierte Unternehmen am Donnerstag in Werdohl mitteilte. So belasteten unter anderem höhere Zinsaufwendungen im Zusammenhang mit der Kaufpreisfinanzierung für Sateba. Operativ gab der Zukauf aber Rückenwind.

Der Umsatz von Vossloh stieg in den ersten drei Monaten des Jahres im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um über ein Viertel auf fast 315 Millionen Euro. Ohne Sateba wäre er quasi stabil geblieben. Vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) stieg der Gewinn um rund 12 Prozent auf gut 24 Millionen Euro. Die Jahresziele bestätigte das Unternehmen. Dabei kann sich Vossloh auf volle Auftragsbücher stützen./lew/nas

VOSSLOH AG O.N.

WKN 766710 ISIN DE0007667107