HAMBURG (dpa-AFX) - Der Windanlagenbauer Nordex
Der Umsatz stieg im ersten Quartal verglichen mit dem Vorjahreszeitraum um elf Prozent auf 1,59 Milliarden Euro, wie das im MDax
Nordex sei stark ins Jahr gestartet, kommentierte Jefferies-Analyst Constantin Hesse in einer ersten Reaktion. Die Quartalsbilanz spreche für sich. Der deutliche Rückgang des freien Barmittelflusses auf minus 98,1 Millionen Euro komme erwartungsgemäß und sei auf die Normalisierung im Umlaufvermögen zurückzuführen. Deepa Venkateswaran vom US-Analysehaus Bernstein Research lobte neben der starken Margenentwicklung auch die bestätigte Prognose. Das Management schätze die direkten Auswirkungen des Iran-Kriegs also offensichtlich als beherrschbar ein.
Der Umsatz soll im laufenden Jahr auf 8,2 bis 9 Milliarden Euro steigen. Analysten trauen Nordex durchschnittlich 8,7 Milliarden Euro zu. 2025 betrugen die Erlöse 7,55 Milliarden Euro. Die operative Marge (Ebitda) soll in diesem Jahr 8 bis 11 Prozent erreichen, nachdem im Vorjahr 8,4 Prozent zu Buche standen. Hier erwarten die Experten im Schnitt 9,8 Prozent.
Wie bereits seit Mitte des Monats bekannt, hat Nordex im ersten Quartal weniger Aufträge erhalten als ein Jahr zuvor. Das Neugeschäft ohne Service sank von knapp 2,2 auf knapp 1,9 Gigawatt. Dagegen stieg der durchschnittliche Verkaufspreis leicht auf 0,91 Millionen Euro pro Megawatt Leistung. Ein Jahr zuvor waren es noch 0,87 Millionen gewesen./niw/mne/stk