WIEN (dpa-AFX) - Der Wiener Aktienmarkt hat am Donnerstag die Verluste aus der schwächeren ersten Wochenhälfte wettgemacht. In einer allgemein freundlichen Entwicklung waren unter anderem die klaren Erholungsgewinne im Bankensektor dafür verantwortlich, dass der ATX
Für den ATX Prime ging es um 1,66 Prozent auf 2.996,27 Zähler hinauf. Damit entwickelten sich die österreichischen Aktienbarometer deutlich besser als andere europäische Indizes, die nur moderat höher schlossen.
Die EZB hob angesichts des energiepreisbedingten Inflationsschubs ihre geldpolitischen Schlüsselzinssätze an. Der Einlagenzins wurde um 25 Basispunkte auf 2,25 Prozent erhöht. Der Iran-Krieg drohe die Inflation im Euroraum weiter anzufachen, während er die Wirtschaft schwäche, sagte EZB-Präsidentin Christine Lagarde. Folglich passte die Notenbank auch ihre Inflationsprognosen nach oben und Wachstumsprognosen nach unten an.
Ökonom Franz Zobl von Raiffeisen Research sprach von einer erwartungsgemäß vorsichtigen Sitzung der europäischen Währungshüter. Ob die heutige Zinserhöhung den Beginn eines ausgeprägteren Zinsanhebungszyklus markiere, sei in der Erklärung nicht angesprochen worden. Wie viele andere Volkswirte rechnet Zobl noch mit einem weiteren Zinsschritt im Laufe des Jahres und ist damit zurückhaltender als die Akteure an Terminmärkten, an denen bis Jahresende mit rund zwei Zinsschritten gerechnet wird.
Den ATX-Spitzenplatz eroberten die Titel der Do&Co
Ansonsten erholten sich viele ATX-Aktien wieder von zuvor erlittenen Kursverlusten. Erste Group
Außerhalb des Leitindex stabilisierten sich Kapsch TrafficCom