FRANKFURT/NEW YORK (dpa-AFX) - Das Rahmenabkommen zwischen dem Iran und den USA und der gelungene Börsengang von SpaceX
Der Stoxx Europe 600 Technology
Nach wochenlangem Hin und Her konnten sich die USA und der Iran am Wochenende auf eine Absichtserklärung einigen, die eine Verlängerung der Waffenruhe und eine Wiedereröffnung der Straße von Hormus vorsieht. "Trotz dieser zweifelsohne guten Nachrichten bleiben einige Unwägbarkeiten und offene Fragen", schrieb am Morgen der Finanzanalyst Yannik Mosbach vom Bankhaus Metzler. Die Anleger nehmen die Absichten aber gerne zur Kenntnis.
Sinkende Ölpreise führten am Montag auch schon in Asien zu Kursgewinnen im Technologiesektor, wie ein Kursplus von 3,5 Prozent bei SK Hynix zeigt. "Mit nachlassenden Nahost-Risiken und einer möglicherweise entspannteren geldpolitischen Gemengelage könnten Anleger ihren Fokus wieder verstärkt auf Wachstumsthemen richten", schrieb der Marktbeobachter Timo Emden mit starkem Fokus auf KI-Fantasie.
Davon dürfte auch der Technologiesektor weiter profitieren, schrieb am Morgen der Marktexperte Stephen Innes - nicht nur, weil die Ölpreise sinken und der US-Dollar nachgibt, sondern auch, weil der Handel mit den SpaceX-Aktien am Freitag eindrucksvoll begonnen hatte. Der größte Börsengang aller Zeiten sei mehr als nur eine neue Aktie. Er sei ein massives, positives Liquiditätssignal. Im Technologiesektor sollte dies weiterhin gut ankommen.
Die SpaceX-Aktien waren am Freitag zu 135 Dollar ausgegeben worden und kosteten dann an der Nasdaq zeitweise mehr als 176 Dollar. Aus dem Handel gegangen waren sie dort zwar wieder etwas niedriger bei 161 Dollar, doch am Montag zeichnet sich in vorbörslichen Indikationen wieder ein Anstieg ab. Auf der deutschen Plattform Tradegate bewegte sich der Kurs um fast sieben Prozent nach oben in Richtung Freitagshoch. Börsianer sehen in der erfolgreichen Erstnotiz auch eine gute Basis für die angekündigten Mega-Börsengänge der KI-Spezialisten Anthropic und OpenAI./tih/ag/jha/