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FRANKFURT (dpa-AFX) - Die Bayer-Aktie
Das Urteil des US Supreme Court dürfte dazu beitragen, die Rechtsstreitigkeiten zum umstrittenen Unkrautvernichter Roundup nach nahezu einem Jahrzehnt juristischer Auseinandersetzungen signifikant einzudämmen, hieß es von Bayer. Das Gericht hat im Fall Durnell zugunsten von Bayer entschieden.
Damit habe Bayer "einen wesentlichen Sieg" errungen, denn die Bedrohung durch das Damoklesschwert in Form etlicher tausend Klagen in den USA sei nun beseitigt, sagte Aktienexperte Andreas Lipkow vom Broker CMC Markets. Klagen auf Recht einzelner Bundesstaaten sei die Klagegrundlage entzogen worden.
Bayer stehe dadurch jetzt "vor einem neuen Bewertungsniveau". Gänzlich aber seien die Klagerisiken in den USA noch nicht Geschichte, denn der Konzern müsse sich nach wie vor wegen anderer Klagen rund um den Giftstoff PCB verantworten.
Auch Analyst Richard Vosser von der US-Bank JPMorgan sprach von einem "insgesamt bedeutenden Schritt zur Eindämmung der Glyphosat-Rechtsstreitigkeiten".
Bayer war ein paar Jahre vor der Monsanto-Übernahme noch wertvollster Dax-Konzern. 2018 hatte der Pharma- und Agrarchemiekonzern mit dem 63 Milliarden US-Dollar schweren Kauf von Monsanto auch dessen Probleme übernommen. Seither war es mit dem Börsenwert steil nach unten gegangen. Aktuell liegt der Börsenwert bei 45,5 Milliarden Euro. Siemens als Spitzenreiter kommt hingegen auf rund 215 Milliarden Euro./ck/la/jha/