WIEN (dpa-AFX) - Nach dem jüngsten Stabilisierungsversuch ist der ATX
"Nach dem starken Anstieg im Juni zeichnet sich eine Abschwächung des Aufwärts-Momentums ab", schrieb Hans Engel, Analyst bei der Bank Erste Group. Während die technische Situation kurzfristig überkauft wirke, bleibe der mittelfristige Aufwärtstrend beim ATX aber intakt.
Für den ATX Prime ging es am Freitag um 1,28 Prozent auf 3.152,29 Zähler hinab und auch im europäischen Umfeld wurden Verluste verbucht. Hier sorgten sich die Anleger einmal mehr vor übertriebenen Bewertungen bei KI-Profiteuren, womit sich die gestrige Kurserholung nach erfreulichen Micron-Zahlen
Christian Stocker, Aktienstratege bei der Unicredit, sieht mit Blick auf den hibbeligen Halbleitersektor aber noch keinen grundlegenden Bruch. Demnach spiegle die jüngste Volatilität eine Bewertungsprüfung, Gewinnmitnahmen und eine von Kapitalflüssen getriebene Positionierung vor dem Hintergrund steigender Zinsen wider.
In Wien zeigte sich dies bei AT&S-Papieren
Mit Blick auf die weiteren Einzelwerte wurde der ATX auch von den Finanzwerten belastet. Besonders Erste-Group-Anteile
Unter den schwachen Industrieaktien gaben Voestalpine
Dafür bestritten die Titel der Emerald Horizon im Nebenwerte-Segment ein erfolgreiches Börsendebüt. Sie stiegen am ersten Handelstag um rund ein Drittel gegenüber dem Referenzpreis. Mit einem Schlusskurs von 1.010 Euro erreichte das Energietechnikunternehmen eine Marktkapitalisierung von gut einer Milliarde Euro./spa/sto/APA/zb