FRANKFURT (dpa-AFX) - Der Kurs des Euro
Auf das Fehlen von Impulsen hatte Devisenexperte Volkmar Baur von der Commerzbank bereits am Vortag verwiesen. Seit Mitte Juni bewege sich der Euro "zwischen 1,135 und 1,145 Dollar und man bekommt langsam das Gefühl, dass dies noch ein wenig so weitergehen könnte", hatte er erklärt.
Zur Wochenmitte stehen keine wichtigen Konjunkturdaten auf der Agenda. "Die Marktteilnehmer werden sich einzig auf Reden der europäischen Notenbanker oder auf das Sitzungsprotokoll der US-Notenbank konzentrieren müssen", erklärten die Experten der Landesbank Helaba in ihrem Morgenkommentar. "Die Wortmeldungen der EZB-Vertreter haben in den letzten Wochen, seit der erfolgten Zinserhöhung im Juni, vor allem bestätigt, dass die EZB nicht auf einem vorfestgelegten Zinspfad ist." Insbesondere die Entlastung durch die zuletzt stark gesunkenen Ölpreise habe den Druck auf die Geldpolitiker reduziert.
Gleichwohl zogen die Ölpreise am Mittwoch infolge des erneuten Hochkochens der Spannungen zwischen den USA und dem Iran erst einmal an. Sie liegen aber immer noch deutlich unter den Höchstständen, die sie zuletzt während des Höhepunktes des Iran-Krieges erreicht hatten./mis/stk