(neu: Schlusskurs)
FRANKFURT (dpa-AFX) - Ein Milliarden-Geschäft mit dem Finanzinvestor Apollo zur Bilanzstärkung hat die Aktien von Bayer
Am Ende jedoch rutschten die Anteilscheine von Bayer in einem von Unsicherheit geprägten Umfeld um mehr als ein Prozent ins Minus. Damit zählten sie zu den schwächsten Werten im deutschen Leitindex Dax
Der Konzern aus Leverkusen ist in den USA seit Jahren mit einer milliardenteuren Klagewelle wegen angeblicher Krebsrisiken seiner glyphosathaltigen Unkrautvernichter konfrontiert. Allerdings schloss das Unternehmen im Februar einen Sammelvergleich, dessen Finanzierung durch eine milliardenschwere Kreditlinie gesichert wurde. Diese sollte dann über Anleihen sowie Instrumente refinanziert werden, die Ratingagenturen als eigenkapitalähnlich einstufen, hatte es damals geheißen.
Wie Bayer am Freitag bekannt gab, erhält Apollo eine Minderheitsbeteiligung an einer neuen Gesellschaft, in die Bayer das Geschäft mit reversiblen Langzeit-Verhütungsmitteln einbringt. Dadurch sichert sich Bayer den Angaben zufolge 3,0 Milliarden Euro Eigenkapital./mis/stk/la/he