FRANKFURT (dpa-AFX) - Eine Übernahmeofferte für die Decorfarben-Sparte von Akzo Nobel
Zeitweise gelang es dem Papier, die 21-Tage-Durchschnittslinie, die den kurzfristigen Trend signalisiert zu überspringen und über 60 Euro zu klettern. Doch rasch bröckelten die Gewinne wieder ab. Zuletzt ging es um 1,9 Prozent auf 58,46 Euro nach oben.
Der Preis in Höhe von 7,5 Milliarden Euro, den der japanische Hersteller von Farben und Lacken, Nippon Paint
Analyst James Hooper von Bernstein indes hält deren Verkauf angesichts der laufenden Fusion mit dem US-Autolackhersteller Axalta zwar für strategisch sinnvoll, da es mit Axalta vor allem in den Bereichen Beschichtungen und Konzernfunktionen Synergien für Akzo Nobel gebe. Der gebotene Preis sei allerdings zu gering, monierte er.
Doch mit einer höheren Offerte müsste Nippon Paint Hoopers Worten zufolge die Verschuldung deutlich anheben. Eine Kapitalerhöhung wäre wahrscheinlich, schrieb er. Zudem seien die Verhandlungen durch die Bedingungen der Fusionsvereinbarung zwischen Akzo und Axalta eingeschränkt, weshalb aus diesen beiden Gründen ein angemessener Verkauf wohl noch eine Weile auf sich warten lassen dürfte. Im weiteren Verlauf des Jahrzehnts sei dies jedoch "durchaus möglich".
Nippon Paint, hatte es bereits - gemeinsam mit dem US-Konkurrenten Sherwin Williams