WERDOHL (dpa-AFX) - Der Bahntechnikkonzern Vossloh
Den Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) sieht das Unternehmen nun bei 195 bis 210 Millionen Euro (zuvor 215 bis 230 Millionen Euro). Während die bisherige Erlösschätzung von Analysten noch das obere Ende der neuen Spanne erreicht, verfehlt das aktualisierte Ebitda-Ziel die Erwartungen.
Anleger zeigten sich dennoch gelassen, auch weil Vossloh die Belastungen als vorübergehend beziehungsweise einmalig ansieht. Vor diesem Hintergrund bestätigte der Konzern seine Erwartungen an das kommende Geschäftsjahr. So soll es weiter ein deutliches organisches Wachstum und eine klare Verbesserung des Gewinns vor Zinsen und Steuern (Ebit) geben. Zugleich sieht sich Vossloh unverändert auf einem guten Weg, die für 2030 gesetzten Ziele zu erreichen.
Im ersten Halbjahr hatte Vossloh den Umsatz um gut ein Fünftel im Vergleich zum entsprechenden Vorjahreszeitraum auf 710,1 Millionen Euro gesteigert. Das Ebitda legte von 74,2 auf 80,9 Millionen Euro zu. Beide Werte lagen oberhalb der Prognosen von Experten. Der Auftragseingang kletterte im ersten Halbjahr um ein knappes Drittel auf 828,5 Millionen Euro. Der Auftragsbestand stieg im Bahninfrastruktur-Geschäft auf ein Rekordhoch./he/edh