HOUSTON (dpa-AFX) - Die durch den Iran-Krieg kräftig gestiegenen Preise für Rohöl haben dem US-Ölkonzern Chevron
Chevron reiht sich neben Shell
Der Rohölpreis, der Ende April bei der weltweiten Referenzsorte Brent auf über 125 Dollar pro Barrel gestiegen war, trug maßgeblich zum Gewinnanstieg von Chevron bei. Zwar sind die Ölpreise seitdem wieder in den 90-Dollar-Bereich gefallen, doch die Margen bei der Weiterverarbeitung in Raffinerien bleiben nahe einem Rekordniveau, da bei Diesel, Kerosin und Benzin regionale Versorgungsengpässe herrschen. Ukrainische Angriffe auf russische Raffinerien verschärfen die Engpässe zusätzlich.
Chevron erhöhte im Quartal die Produktion um ein Fünftel auf 4,07 Millionen Barrel (159 Liter) pro Tag. Dazu trugen vor allem Anlagen im US-Golf von Mexiko und in Kasachstan bei, die ihre Produktion im Laufe des Quartals steigerten. Zudem profitierte der Konzern von seiner 55-Milliarden-Dollar-Übernahme des US-Energieunternehmens Hess Corporation im vergangenen Jahr./mne/men/jha/he