(neu: Kurs ins Plus gedreht, aufkommende Zuversicht, Stimme von MWB)
FRANKFURT (dpa-AFX) - Die Aktien von Heidelberger Druckmaschinen
Das Jahresminus hatte am Mittwoch zeitweise die Marke von einem Drittel überschritten, doch selbst nach der Erholung im Tagesverlauf gehören die Titel mit etwa 30 Prozent Minus noch immer zur Gruppe der schwächsten SDax
Händler attestierten den Heidelbergern zunächst ein schwaches erstes Geschäftsquartal, in dem der Nettoverlust höher ausfiel als vor einem Jahr. Der Maschinenbauer hält aber trotz eines deutlichen Rückgangs beim Umsatz und dem operativen Ergebnis an seinen Jahreszielen fest, was offensichtlich einige als ermutigend werteten. Experten signalisierten ihre Hoffnung auf Besserung im Jahresverlauf.
Warburg-Analyst Stefan Augustin sprach von einem saisontypisch schwachen Start ins Geschäftsjahr. Der Umsatz habe die Erwartungen verfehlt, wogegen die Gewinne knapp über seinen Schätzungen lägen. Zudem könne das Unternehmen eine robuste Auftragsentwicklung vorweisen und habe den Ausblick bestätigt.
Thomas Wissler von MWB Research sprach zwar von einem durchwachsenen Quartal, betonte aber, dass die Nachfragesituation intakt bleibe. Der operative Schwerpunkt verlagere sich wohl auf eine Erholung in der zweiten Jahreshälfte, die stark auf das Jahresende konzentriert sei. Er erwähnte strukturelle Wachstumsinitiativen und Chancen in technologisch neuen Segmenten./tih/ajx/he