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Bitcoin steigt erstmals seit Mitte Mai über 79.000 US-Dollar

21.08.2026
um 14:03 Uhr

FRANKFURT (dpa-AFX) - Der Bitcoin hat am Freitag seinen Höhenflug fortgesetzt und ist erstmals seit Mitte Mai über 79.000 US-Dollar gestiegen. Die älteste und bekannteste Kryptowährung kostete auf der Handelsplattform Bitstamp zeitweise 79.461 US-Dollar. Am Mittag fiel er mit 76.700 Dollar etwas zurück. Das sind rund fünf Prozent mehr als am Vortag. Der Bitcoin hat an den vergangenen Tagen einen Höhenflug hingelegt. So hat er am Mittwoch noch zeitweise unter 65.000 Dollar gelegen. "Der Dreiklang aus politischem Rückenwind aus Washington, einer Beruhigungspille für den US-Anleihemarkt und der sukzessiven Auflösung von Leerverkaufspositionen fungiert als Zünglein an der Waage", schreibt Timo Emden, Chefmarktanalyst bei Captrader.

Zudem gibt ein Krypto-Gipfel im Weißen Haus den Kursen Aufwind. Die Anleger hoffen auf weniger Regulierung. "Investoren versprechen sich in erster Linie mehr Klarheit über bestehende Regelwerke, sodass die Salonfähigkeit und damit die Adaption der Anlageklasse weiter vorangetrieben wird", schreibt Emden.

An den Terminmärkten hatten Investoren darüber hinaus auf sinkende Bitcoin-Kurse gewettet und große Verluste erlitten. Jetzt mussten sie diese Positionen wieder glattstellen. "Die dadurch ausgelöste Dynamik verstärkt das Aufwärtsmomentum deutlich", so Emden. "Anleger könnten schon bald die Marke von 80.000 Dollar ins Auge fassen."

Der Bitcoin liegt jedoch noch unter seinem Jahreshoch, dass er im Januar bei knapp 98.000 Dollar markiert hatte. Befürchtungen über Leitzinsanhebungen hatten zwischenzeitlich die Kursentwicklung beim Bitcoin gedämpft. Steigende Zinsen führen unter anderem zu höheren Finanzierungskosten und veranlassen einige Investoren dazu, Geld aus riskanten Anlageklassen wie dem Bitcoin abzuziehen. Hierzu trug die Ölpreisentwicklung bei./jsl/jkr/jha/