WIEN (dpa-AFX) - Der Wiener Aktienmarkt hat den Handel am Montag nach weitgehend freundlichem Verlauf mit einem kleinen Minus beendet. Der österreichische Leitindex ATX
Auch die anderen europäischen Börsen zeigten sich zu Wochenbeginn mit negativen Vorzeichen. An den US-Aktienmärkten ging es im frühen Handel ebenfalls abwärts.
Marktbeobachter sprachen von einem recht ruhigen Geschäft zum Wochenstart. Für Zurückhaltung unter den Anlegern sorgten steigende Ölpreise sowie die zuletzt verstärkten Erwartungen an Zinserhöhungen in den USA. Zudem blieb die Börse in London am Montag wegen eines Feiertags geschlossen. Auch die Meldungslage zu den österreichischen Unternehmen gestaltete sich dünn.
Aus Deutschland gab es neue Wirtschaftsdaten. Dort haben hohe Energiepreise die Teuerung erneut bis knapp unter die Drei-Prozent-Marke getrieben. Wie schon im April erreichte die Inflationsrate im August 2,9 Prozent, wie das Statistische Bundesamt auf Basis vorläufiger Zahlen mitteilte. Analysten hatten im Schnitt mit 3,0 Prozent gerechnet.
Die Ölpreise zogen am Montag nach Militärschlägen der USA und des Iran an. Die jüngsten gegenseitigen Angriffe dürften eine Verhandlungslösung für ein Ende des Iran-Kriegs erschweren, heißt es in einer Einschätzung vom Handelshaus Pepperstone.
Ölwerte waren angesichts der anziehen Rohölnotierungen europaweit gefragt. In Wien zogen OMV
Die Aktien des Baukonzerns Porr fanden sich mit einem Abschlag von 3,3 Prozent unter den größeren Verlierern. Auch Strabag
Voestalpine