SEOUL/TOKIO/HONGKONG/SHANGHAI (dpa-AFX) - Nach einem zurückhaltenden Wochenstart zeigten sich die Anleger an den asiatischen Börsen auch am Dienstag vorsichtig. Die jüngsten militärischen Auseinandersetzungen im Iran-Krieg und wieder gestiegene Ölpreise verunsicherten, hieß es. Hierdurch seien Inflationsängste und damit die Sorge vor steigenden Zinsen wieder aufgeflammt.
Nachdem US-Notenbankchef Kevin Warsh am Freitag seine Entschlossenheit bekräftigt hatte, die Inflation in den Griff zu bekommen, richten sich die Blicke der Anleger nun auf den zu Wochenschluss anstehenden US-Arbeitsmarktbericht. Unerwartet starke Arbeitsmarktdaten könnten vom Markt als schlechte Nachricht interpretiert werden, da sie die Erwartungen einer Zinserhöhung verstärken könnten, so Analyst Chris Larkin von E*Trade.
An der Börse in Tokio gab der Nikkei 225
An den chinesischen Börsen lag der CSI-300-Index
Der lang erwartete Börsengang der Mode-Einkaufsplattform Shein in Hongkong fiel enttäuschend aus. Die Aktie rutschte zeitweise um knapp zehn Prozent unter den Ausgabepreis von 48,56 Hongkong-Dollar (rund 5,34 Euro). Zuletzt notierte sie noch rund drei Prozent im Minus bei 47,18 Hongkong-Dollar.
In Australien schloss der S&P ASX 200