Börse Stuttgart: Microsoft hebt Dividende an - Elmos sichert Kapazität bis 2028
EUWAX Trends 23.09.2026 | 12:00 Uhr | Verfasser: Steffen Heizereder
Microsoft hebt Dividende an
Microsoft hat am 15. September eine Erhöhung der Quartalsdividende um 8 Prozent auf 0,98 US-Dollar je Aktie angekündigt. Der Konzern schüttet die neue Dividende am 10. Dezember aus. Die jährliche Hauptversammlung findet am 8. Dezember statt.
Gleichzeitig treibt Microsoft den Umbau der Spielesparte voran. Medienberichten zufolge sollen 268 Stellen abgebaut werden. Die Kürzungen sind Teil eines im Juli angekündigten Stellenabbaus von insgesamt 3.200 Positionen. Die Microsoft-Aktie notiert bei 498,00 US-Dollar an der Nasdaq (Schlusskurs 22.09.2026). Die nächsten Quartalszahlen stehen voraussichtlich Ende Oktober an.
Auf Microsoft kaufen die Anleger an der Börse Stuttgart heute mehrheitlich einen Discount-Call-Optionsschein (WKN: MK9ZGG). Das Produkt hat einen Basispreis von 490 US-Dollar und eine Gewinnobergrenze (Cap) bei 540 US-Dollar. Das Bezugsverhältnis beträgt 0,1. Der maximale Auszahlungsbetrag liegt bei 5,00 Euro je Optionsschein. Notiert die Microsoft-Aktie am Bewertungstag, dem 18. Dezember 2026, auf oder unter dem Basispreis von 490 US-Dollar, verfällt der Optionsschein wertlos. Da der Basiswert in US-Dollar notiert und das Produkt in Euro abgerechnet wird, besteht ein zusätzliches Wechselkursrisiko.
Elmos sichert Wafer-Kapazität bis 2028
Der Dortmunder Halbleiterhersteller Elmos Semiconductor hat die Liefervereinbarung für sein Wafer-Werk in Dortmund verlängert und sich bis mindestens 2028 eine deutlich höhere Fertigungskapazität gesichert. Das gab das Unternehmen am 17. September per Pressemitteilung bekannt. Vorstandsvorsitzender Arne Schneider sprach von einem wichtigen strategischen Vorteil angesichts der weltweit angespannten Lage bei Halbleiter-Fertigungskapazitäten.
Im ersten Halbjahr 2026 steigerte Elmos den Umsatz um mehr als 15 Prozent auf 314,5 Millionen Euro. Bereits im Mai hatte der Konzern die Jahresprognose angehoben und erwartet nun ein Umsatzwachstum von 12 Prozent (plus/minus 2 Prozentpunkte) bei einer operativen Gewinnmarge (EBIT-Marge) von 23 bis 26 Prozent. Die Elmos-Aktie wird zu 153,40 Euro gehandelt (Xetra-Schlusskurs 22.09.2026).
An der Börse Stuttgart greifen Anleger heute vermehrt bei einem Call-Optionsschein (WKN: DN33R4) auf Elmos Semiconductor zu. Der Basispreis liegt bei 150,00 Euro, das Bezugsverhältnis beträgt 0,1. Das Produkt läuft bis zum 17. Dezember 2027. Liegt der Kurs der Elmos-Aktie am Bewertungstag auf oder unter 150,00 Euro, verfällt der Optionsschein wertlos. Der Einstandspreis entscheidet darüber, ob sich das Investment am Ende rechnet.
Silber schwankt nach Fed-Zinswende
Seit der Zinserhöhung der US-Notenbank Fed vom 16. September schwankt der Silberpreis in einer breiten Spanne. Die Fed hob den Leitzins um 0,25 Prozentpunkte an - die erste Anhebung seit drei Jahren. Mehrere Fed-Vertreter, darunter der Präsident der Fed St. Louis Alberto Musalem und der Präsident der Fed Chicago Austan Goolsbee, signalisierten seither weitere Zinsschritte. An den Terminmärkten wird eine erneute Anhebung noch in diesem Jahr mit hoher Wahrscheinlichkeit eingepreist.
Steigende Zinsen erhöhen für Anleger die Kosten, zinslose Anlagen wie Edelmetalle zu halten. Silber notiert bei 65,08 US-Dollar je Feinunze (Börse Stuttgart, 22.09.2026, 11:49 Uhr). Gegenüber dem Hoch vom 29. Januar bei 121,65 US-Dollar hat sich der Preis fast halbiert. Die Investmentbank J.P. Morgan senkte am 13. August ihre Prognose für das vierte Quartal 2026 von 90 auf 63 US-Dollar je Feinunze. Analyst Gregory Shearer verwies auf sinkende Nachfrage aus der Solarindustrie.
Die Anleger an der Börse Stuttgart kaufen heute mehrheitlich eine Knock-Out-Call auf Silber (WKN: CMC14X). Das Produkt hat einen Basispreis und eine Knock-Out-Schwelle bei jeweils rund 55,56 US-Dollar. Das Bezugsverhältnis beträgt 0,1, die Laufzeit ist unbegrenzt (Open End). Berührt oder unterschreitet der Silberpreis während der Laufzeit die Knock-Out-Schwelle, verfällt das Produkt sofort und wertlos. Der Abstand zur Knock-Out-Schwelle beträgt aktuell rund 16 Prozent. Da der Basiswert in US-Dollar notiert und das Produkt in Euro abgerechnet wird, besteht ein zusätzliches Wechselkursrisiko. Ob ein Gewinn entsteht, hängt auch bei diesem Produkt vom Einstandspreis ab.
Risikohinweis: Im Durchschnitt erleiden 7 von 10 Kleinanlegern Verluste beim Handel mit Turbo-Optionsscheinen. Turbo-Optionsscheine sind hoch risikoreiche Produkte und nicht für langfristige Anlagestrategien geeignet.
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