FRANKFURT (dpa-AFX) - Der Euro
Überraschend starke Konjunkturdaten aus Deutschland konnten dem Euro nur zeitweise etwas Kursauftrieb verleihen. In der größten Volkswirtschaft der Eurozone hat sich die Stimmung in den Unternehmen weiter aufgehellt. Das Ifo-Geschäftsklima für September ist besser als am Markt erwartet ausgefallen.
Belastet wurde der Euro weiterhin durch eine Kursstärke des US-Dollar, der durch die Spekulation auf eine weitere Zinserhöhung durch die US-Notenbank Fed gestützt wurde. Vor allem der jüngste Anstieg der Ölpreise schürte am Devisenmarkt Inflationssorgen und damit die Erwartung an einen erneuten Zinsschritt, nachdem die Fed die Leitzinsen bereits in der vergangenen Woche angehoben hatte.
Zu anderen wichtigen Währungen legte die EZB die Referenzkurse für einen Euro auf 0,85986 (0,85950) britische Pfund, 180,57 (180,20) japanische Yen und 0,9409 (0,9390) Schweizer Franken fest. Die Feinunze Gold (etwa 31,1 Gramm) kostete 4.267 Dollar. Das waren rund 20 Dollar weniger als am Vortag./jkr/nas