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FRANKFURT (dpa-AFX) - Erneute Übernahmespekulationen nach einem Bericht der "Financial Times" (FT) haben die Aktien von Evonik
Die Ludwigshafener wollen mit einer Übernahme von Evonik ihren globalen Fußabdruck und ihr Portfolio vertiefen, um im schwierigen Branchenumfeld besser zu bestehen, meldete die "Financial Times" unter Berufung auf informierte Kreise. BASF, Evonik und die RAG-Stiftung wollten dem Blatt zufolge zu den Informationen keine Stellung nehmen.
Bereits am Dienstag hatte das Magazin "Dealreporter" über ein Interesse von BASF an Evonik berichtet. Seither haben sich Evonik-Aktien sukzessive erholt, nun mit kräftigem Schwung.
Bereits nach den ersten Spekulationen hatte Citigroup-Analyst Sebastian Satz durchaus Sinn hinter einer Kombination erkannt. Es wäre allerdings eher ein defensiver Konsolidierungsschritt an einem zyklischen Tiefpunkt als eine bahnbrechende Portfolioerweiterung, so der Experte. Für BASF stünde vielmehr die Stärkung des Kerngeschäfts im Vordergrund, denn mit etwa zwei Dritteln des Evonik-Portfolios gäbe es Synergien - große und kleinere. Die Auswirkungen auf die Bilanz wären zwar enorm, aber zu stemmen.
Experte Chetan Udeshi von JPMorgan wertet eine mögliche Transaktion derweil kritischer. Er sieht anderswo bessere Chancen für BASF - und verwies als Beispiel auf die zum Verkauf stehende Sparte Performance & Care von Syensqo./ag/gl/jha/