SEOUL/TOKIO/HONGKONG/SHANGHAI (dpa-AFX) - Der abermalige Ölpreisanstieg hat die Börsen Asiens am Montag belastet. So hatte US-Präsident Donald Trump am Wochenende einen neuen iranischen Vorschlag zur Wiedereröffnung der Straße von Hormus - einem Nadelöhr des globalen Ölhandels - abgelehnt.
Trump rechnet allerdings nach eigenen Angaben mit weiteren Verhandlungen mit dem Iran. "Sie wollen ein Abkommen schließen, aber es ist nicht das Abkommen, das ich schließen möchte", zitierte ihn das Nachrichtenportal "Axios" aus einem Telefongespräch. Es sei das, worauf man sich vielleicht vor einem Jahr geeinigt hätte. Der Iran habe den Bogen überspannt, sagte Trump demnach mit Blick auf den jüngsten Vorschlag des Irans, den der US-Präsident bereits zuvor abgelehnt hatte.
Dennoch legten die Ölpreise zu, was Inflationssorgen weiter nährte. Am US-Anleihemarkt stiegen denn auch die Renditen wieder. Das lastete bereits zuletzt immer wieder vor allem auf Techwerten.
Der japanische Leitindex Nikkei 225
Der Hang-Seng-Index
Nach unten ging es auch in Südkorea, hier fiel der Leitindex Kospi um 2,7 Prozent. Der australische S&P ASX 200