FRANKFURT (dpa-AFX) - Der Kurs des Euro
Zeitweise rutschte der Euro bis auf 1,1266 Dollar und damit auf den tiefsten Stand seit Mai 2025. Erneut schürten steigende Ölpreise Inflationssorgen, was die Spekulation auf eine weitere Zinserhöhung der US-Notenbank Fed verstärkte. Dies sorgte für Auftrieb beim Dollar, während der Euro im Gegenzug weiter unter Druck geriet.
Gestützt wurde die Gemeinschaftswährung allerdings durch besser als erwartet ausgefallene Konjunkturdaten aus der Eurozone. Im September hatte die Stimmung der Einkaufsmanager in den Industrieunternehmen den besten Wert seit über vier Jahren erreicht. "In der gesamten Eurozone-Industrie hat sich das Wachstum erfreulicherweise weiter verbessert", kommentierte S&P-Chefvolkswirt Chris Williamson. Der Aufschwung habe sich ausgeweitet und mittlerweile alle Länder erfasst.
Zu anderen wichtigen Währungen legte die EZB die Referenzkurse für einen Euro auf 0,85373 (0,85463) britische Pfund, 178,49 (178,27) japanische Yen und 0,9437 (0,9478) Schweizer Franken fest. Die Feinunze Gold (etwa 31,1 Gramm) kostete 4.161 Dollar. Das waren etwa 4 Dollar weniger als am Vortag./jkr/jha/