ZÜRICH (dpa-AFX) - Die Vermögensverwaltungsbank Julius Bär
Gleichzeitig kündigte die Gruppe eine Überarbeitung ihrer Ausschüttungspolitik an. Demnach sollen auch künftig zwischen 40 und 60 Prozent des IFRS-Konzerngewinns ausgeschüttet werden. Ziel sei eine progressive Dividende je Aktie, sofern keine außergewöhnlichen Ereignisse einträten.
Bezüglich der Kapitalisierung verpflichte sich Julius Bär auch weiterhin zur Aufrechterhaltung einer "soliden Kapitalausstattung" mit einer angestrebten Kernkapitalquote (CET1) von 15 Prozent. Per Mitte 2026 lag die CET1-Kapitalquote der Bank bei 18,5 Prozent.
Die Finma hatte am Dienstag mitgeteilt, dass sie ihr seit fast zwei Jahren laufendes Enforcement-Verfahren gegen Julius Bär wegen der hohen Verluste auf Krediten an den zusammengebrochenen Immobilienkonzern Signa des österreichischen Investors René Benko abgeschlossen habe. Die Aufsichtsbehörde hatte gleichzeitig gewisse während der Untersuchung verhängte Sofortmaßnahmen bezüglich Eigenkapital und Liquidität gelockert respektive aufgehoben. Julius Bär hatte bereits in einer ersten Reaktion mitgeteilt, bei der Finma umgehend die Genehmigung für Aktienrückkäufe beantragt zu haben./tp/cg/AWP/jha