SEOUL/TOKIO/HONGKONG/SHANGHAI (dpa-AFX) - Die größeren Börsen in Asien haben am Mittwoch nachgegeben. Wieder gestiegene Ölpreise zogen moderate Verluste nach sich. Die chinesischen Festlandbörsen waren wegen der "Goldenen Woche" weiterhin geschlossen.
"Hohe Energiepreise und weiterhin hohe Anleiherenditen sorgten für Gewinnmitnahmen", merkte Marktstratege Andreas Lipkow vom Broker CMC Markets an.
Die Marktstrategen der Deutschen Bank verwiesen auf neue Angriffe auf Tanker in der Straße von Hormus. Dadurch sei die Korrektur der Ölpreise am Vortag unterbrochen worden. Zudem herrschte vor dem Protokoll der US-Notenbank am Abend eine gewisse Zurückhaltung. "Daraus wird ersichtlich, wie breit die Unterstützung für die Zinserhöhung im September war und welche Bedingungen die Mehrheit der Ausschussmitglieder an weitere Erhöhungen knüpft", erläuterten die Experten der Landesbank Baden-Württemberg.
Der japanische Leitindex Nikkei 225
Deutlicher nach unten ging es in Südkorea, wo der Kospi um rund zwei Prozent fiel. Lipkow sprach von Unsicherheit, "ob große Technologieunternehmen wie Samsung
Leichte Abgaben prägten auch die übrigen Märkte. Der Hang-Seng-Index