Mögliche Weichenstellung für Evonik-Übernahme durch BASF vor dem Wochenende
ESSEN/LUDWIGSHAFEN - Mit Blick auf die vom Chemiekonzern BASF angestrebte Übernahme von Evonik könnte es diesen Freitag Weichenstellungen geben. Laut einer Sprecherin der RAG-Stiftung, der mit 43 Prozent größten Evonik-Anteilseignerin, tagt das Kuratorium der Stiftung an diesem Freitag. Zudem berichtete die "Rheinische Post" unter Berufung auf Branchenkreise, dass ebenfalls am heutigen Freitag der BASF-Aufsichtsrat beraten wird.
Musks SpaceX kauft US-Frequenzen für Mobilfunk-Angebot
AUSTIN - Elon Musks Weltraumfirma SpaceX legt mit einem groß angelegten Frequenzkauf in den USA den Grundstein, um sich als Mobilfunk-Anbieter zu etablieren. Mit dem Dienst Starlink bietet SpaceX derzeit schnelles Internet direkt von Satelliten aus dem All an. Für den Empfang auf der Erde ist bisher aber ein Empfangsgerät mit eigener Antenne notwendig - und zudem wird klare Sicht zum Satelliten benötigt. Mit den nun erworbenen Lizenzen hingegen könne man das Signal auch durch Wände senden und herkömmliche Geräte wie Smartphones versorgen, betonte SpaceX.
ROUNDUP: Aufseher brummen VW Millionenstrafe auf - Verstoß gegen Ad-hoc-Pflicht
BONN - Die deutsche Finanzdienstleistungsaufsicht hat Volkswagen wegen eines Verstoßes gegen Veröffentlichungspflichten mit einer millionenschweren Geldbuße belegt. Die VW AG soll demnach 1,2 Millionen Euro zahlen, wie die Bafin am Freitag mitteilte. Die Prognose von VW für das Geschäftsjahr 2023 habe deutlich über den Markterwartungen gelegen. Die sich darin widerspiegelnde Geschäftsentwicklung hätte das Unternehmen nach Darstellung der Bonner Behörde unverzüglich "Ad-hoc" mitteilen müssen - also in einer besonders auffälligen Art und Weise für die Marktteilnehmer an den Finanzmärkten. Stattdessen habe das Unternehmen diese Insiderinformationen lediglich in einer Pressemitteilung veröffentlicht. VW akzeptierte das Bußgeld.
Kein Ende der Talfahrt: Porsche verkauft weniger Autos
STUTTGART - Der kriselnde Sportwagenbauer Porsche meldet wegen der schwierigen Lage auf den wichtigen Märkten in China und in Nordamerika erneut einen Absatzrückgang. In den ersten neun Monaten verkaufte das Unternehmen weltweit 178.532 Fahrzeuge, wie die VW -Tochter am Freitag in Stuttgart mitteilte. Das war ein Rückgang um 16 Prozent.
Kreise: ChatGPT-Gründer OpenAI wächst weiter kräftig
NEW YORK - Der ChatGPT-Anbieter OpenAI peilt Kreisen zufolge bis Ende 2026 einen auf das Jahr hochgerechneten Umsatz von mindestens 70 Milliarden Dollar an. Ende September habe der auf ein Jahr hochgerechnete Umsatz einer kürzeren Periode noch bei 50 Milliarden Dollar gelegen, berichtete die Nachrichtenagentur Bloomberg unter Berufung auf mit der Angelegenheit vertraute Personen. Der Zuwachs soll vor allem durch das anziehende Geschäft mit Unternehmen kommen.
US-Airline Delta kappt Gewinnziele wegen gestiegener Kerosinpreise
ATLANTA - Die US-Fluggesellschaft Delta Air Lines macht wegen gestiegener Kraftstoffkosten deutliche Abstriche bei ihrem Jahresausblick. So dürfte am Ende ein um Sondereffekte bereinigter Gewinn je Aktie von 5,10 bis 5,60 US-Dollar übrigbleiben, teilte Delta am Freitag in Atlanta mit. Zuvor lag die anvisierte Spanne bei 6,50 bis 7,50 Dollar. Gleichwohl bleibe die Nachfrage hoch, hieß es von Delta-Chef Ed Bastian.
Bilfinger-Chef erwartet wieder bessere Geschäfte
MANNHEIM - Der Industriedienstleister Bilfinger zeigt sich nach den Rückschlägen wegen des Iran-Kriegs im laufenden Jahr zuversichtlich für 2027. "Wir sehen, dass wir ein Geschäft vor uns haben", sagte Unternehmenschef Thomas Schulz am Donnerstagabend vor Journalisten in Mannheim. Es sehe richtig gut aus. In den vergangenen Wochen habe es noch an Fahrt aufgenommen. Nur müsse Bilfinger schauen, was in diesem Jahr noch davon von Kunden abgerufen werde. Erst vor gut drei Wochen hatten die Mannheimer ihre Jahresziele gekappt, da Kunden sich wegen der stark gestiegenen Energiekosten zurückhalten.
Flugzeugfinanzierer Avolon bestellt 110 Airbus-Maschinen
TOULOUSE - Der Flugzeugbauer Airbus hat einen Großauftrag des Flugzeugfinanzierers Avolon eingeheimst. So bestellte die Finanzgesellschaft fest 75 Maschinen aus der A320neo-Modellfamilie und 35 Jets vom Typ A330-900, wie Airbus am Freitag in Toulouse mitteilte. Airbus steht bei den Bestellungen neuer Flugzeuge seit längerem gut da - hapern tut es eher bei der Produktion und der Auslieferung der Maschinen.
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