FRANKFURT (dpa-AFX) - Der Kurs des Euro
Marktbeobachter sprachen von einer leichten Gegenbewegung. Zuvor ging es seit etwa vier Wochen mit dem Kurs des Euro tendenziell nach unten. In der vergangenen Woche war er erstmals seit rund eineinhalb Jahren unter die Marke von 1,12 Dollar gefallen. Seit dem Beginn des aktuellen Abwärtstrends im September hat die Gemeinschaftswährung zum Dollar bereits fast fünf Cent verloren.
Spekulationen auf weiter steigende Zinsen in den USA hatten dem Dollar immer wieder Rückenwind verliehen und den Euro im Gegenzug belastet. Hinzu kamen Sorgen über die Staatsfinanzen Frankreichs, die in den vergangenen Handelstagen für Verkaufsdruck beim Euro gesorgt hatten.
Nur wenig Kursbewegung gab es am Dienstag beim japanischen Yen, der zum US-Dollar leicht zulegen konnten. Aus einer Kreisemeldung der Nachrichtenagentur Bloomberg geht hervor, dass im Oktober wohl nicht mit einer weiteren Zinserhöhung der japanischen Notenbank zu rechnen ist. Ein nächster Zinsschritt dürfte demnach erst im Dezember erfolgen.
Zu anderen wichtigen Währungen legte die EZB die Referenzkurse für einen Euro auf 0,84460 (0,84478) britische Pfund, 176,91 (177,33) japanische Yen und 0,9312 (0,9312) Schweizer Franken fest. Die Feinunze Gold (etwa 31,1 Gramm) kostete 4.169 Dollar. Das waren rund 3 Dollar weniger als am Vortag./jkr/he