FRANKFURT (dpa-AFX) - Die Kurse deutscher Staatsanleihen haben sich am Dienstag nur wenig verändert. Der richtungweisende Euro-Bund-Future
Im Mittagshandel waren die Kurse noch deutlicher gestiegen und die Renditen im Gegenzug gesunken, nachdem ein Rückgang der Ölpreise die Inflationssorgen und damit die Spekulation auf weiter steigende Zinsen gedämpft hatte.
Im Tagesverlauf haben die Notierungen am Ölmarkt ihre frühen Verluste aber wieder eingegrenzt. Hinzu kommt ein kräftiger Anstieg beim Preis für europäisches Erdgas, der am Nachmittag auf über 87 Euro je Megawattstunde (MWh) gestiegen war und damit auf den höchsten Stand seit Ende 2022, was die Inflationssorgen am Markt wieder verstärkte.
Mit den Renditen für französischen Staatsanleihen ging es zuletzt deutlicher nach unten. In der zehnjährigen Laufzeit lag sie zuletzt bei 4,83 Prozent. In den vergangenen Handelstagen war die französische Rendite noch deutlich gestiegen und die Differenz (Spread) zu den deutschen Renditen in der zehnjährigen Laufzeit lag bei 1,4 Prozentpunkten, weil sich zunehmend Sorgen über die Staatsfinanzen Frankreichs breit gemacht hatten./jkr/he